Aktuelles

Zum 25. Bühnenjubiläum präsentiert die Schmalfelder Bühne die Bremer Stadtmusikanten in einer Bühnenfassung von Kurt-Achim Köweker. Wir haben dieses Stück schon einmal vor 9 Jahren aufgeführt und es wegen seiner Aktualität noch einmal ausgewählt. Akteure sind nicht – wie im Märchen der Gebrüder Grimm - vier Tiere, sondern Menschen, die ausgesondert von der Gesellschaft tierische Eigenschaften verkörpern. So ist der alte „Esel“ (Martina Richter) ein Müllergehilfe, der nicht erkennt, dass er mit seiner neuen und modernen Chefin (Angela Mohr) nicht mehr mithalten kann. Der feige „Hund“ (Gudrun Gewert) hat sich in seiner Not einer Räuberbande (Sabine Wülfken, Manuela Dwinger) angeschlossen, der eitle „Hahn“ (Ana Tomas), ein italienischer Kellner, geht mit seiner ständigen Singerei der Wirtin (Forough Samandari) so auf die Nerven, dass sie ihn kurzerhand entlässt. Zusammengehalten wird die „Band“ von einer Obdachlosen, einer streunenden „Katze“ (Irina von Daak-Pyne), die das Motto der wirklichen Bremer Stadtmusikanten „Etwas Besseres als den Tod werden wir überall finden“ ständig als Durchhalteparole im Munde führt. Ihr Abschlussfazit des Stücks „Ohne Omas und Opas ist die Welt nur halb so schön“ hat nichts von seiner Aktualität verloren.

Die Geschichte verweist immer wieder auf das Original und ist daher auch für kleinere Kinder gut verständlich.

Aufführungstermine:

Samstag, 24.11.2018 18:30 Uhr

Sonntag, 25.11.2018 15:30 Uhr, Einlass jeweils 30 Minuten vorher

Eintritt Erwachsene 6 €, Kinder 4 €.

Veranstaltungsort: Hirten-Deel


Liebe Kinder, Jugendliche und Eltern,

hier gibt es das diesjährige Angebot: Klick!


 

Holmi, Schmali und Hasi
 "Holmi", "Schmali" und "Hasi" freuen sich schon ... (Grafik: Markus Klein)

 

Und hier gibt’s den Anmeldebogen: Klick!

Aufruf

Die Gemeinde Schmalfeld beteiligt sich in diesem Jahr an dem bundesweiten Wettbewerb: "Unser Dorf hat Zukunft".

Dazu wird am Montag, den 25, Juni 2018 eine Jury zu uns kommen, um das Dorf zu besichtigen.

Damit dei Gemeinde auch äußerlich einen gepflegten Eindruck  bietet, bitte ich Sie, den Bewuchs auf Geh- bzw. Radwegen vor Ihrem Grundstück bis dahin zu entfernen.

 

Mit freundlichen Grüßen

K. Gerdes

Bürgermeister

Wassermarsch“ – Schmalfelder laufen für das Recht auf sauberes Trinkwasser in der dritten Welt

 

Schmalfeld, 20. Mai 2018 . Bestes Läuferwetter hat rund hundert Schmalfelder mit Kind und Kegel am Pfingstsamstag auf die Beine gebracht. Der Grund: Zu einem „Sechs Kilometer Wassermarsch“ durch die Schmalfelder Gemarkung hatten Manuela Dwinger von der Gnadenkirche und Bürgermeister Klaus Gerdes eingeladen. Dabei ging es jedoch nicht um Bestzeiten, sondern es sollte für das Recht auf sauberes Trinkwasser in Entwicklungsländern aufmerksam gemacht werden. „Ob gehen, joggen oder rennen, jede Fortbewegungsart per Fuß ist erlaubt“, gab Manuela Dwinger den Teilnehmern kurz vor elf Uhr beim Start- und Zielpunkt Gnadenkirche mit auf den Weg.

 

Täglich sterben weltweit über 1000 Kinder unter fünf Jahren an einer gewöhnlichen Durchfallerkrankung. Der Grund sind verunreinigte Wasserstellen. Hinzu kommen Fußmärsche bis zu sechs Kilometer, die Kinder in Entwicklungsländern zurücklegen, um an Trinkwasser zu gelangen. Gerade für Mädchen sind die weiten Wege gefährlich und oftmals verpassen sie deshalb die Schule. „Diese Zustände wollen wir nicht länger hinnehmen“, erklärt Manuela Dwinger.

 

Dass der Lauf durch die Schmalfelder Gemarkung nicht nur Spaß brachte sondern tatsächlich auch viele Teilnehmer zum Nachdenken anregte, bringt Lena Oing-Ellerlage auf den Punkt. Sie war mit Freundin Laura und Hund Pit unterwegs: „Wie gut es uns doch geht. Wir haben sauberes Trinkwasser im Überfluss und müssen nicht unsere Kinder bei 40 Grad zu Wasserstellen schicken.“ Deshalb wurde nach den sechs Kilometern beim Zieleinlauf zu Spenden für die kirchliche Hilfsorganisation World Vision aufgerufen. Sie unterstützt weltweite Brunnenprojekte. Und Bürgermeister Klaus Gerdes konnte später verkünden: „Alle Mühe hat sich gelohnt, wir haben 1.136 Euro an Spenden eingenommen.“

 

Doch auch für die Dorfgemeinschaft wurde von den Teilnehmern eine positive Bilanz gezogen. „Die sechs Kilometer vergingen wie im Flug“, freute sich Rita Fahsel. Sie gehörte zur Gruppe der „Geher“, hatte Freude an der Bewegung und lernte auf diese Weise auch noch neue Dorfbewohner kennen. Insgesamt reichte die Alterspanne unter den Teilnehmern von 7 bis 77 Jahren. Nach dem Lauf wurde sich bei Schmalfelder Wasser und Bratwürsten gestärkt, dazu hielt man den obligatorischen „Klönschnack“. „Vielleicht werden wir schon nächstes Jahr wieder einen Spendenlauf starten“, sagt Organisatorin Manuela Dwinger. Mit ihren elf Helferinnen und Helfern ist sie über das Ergebnis des Tages sehr zufrieden.

 

Unter folgendem Link sind die Prüfberichte der Trinkwasseruntersuchung vom 09.04.2018 und 24.04.2018 als PDF-Datei zu finden

BEFUND30_W-1881234_Vers_1.pdf

BEFUND30_W-1895983_Vers_1.pdf